Die ganze IoT-Cloud – als ein Bauteil.

Mobilfunk, Cloud, OTA, offene APIs und eine fertige Web-UI in einem 48 × 30 mm kleinen Bauteil – angebunden über einen einzigen UART. So liefern Sie vernetzte Geräte, ohne Mobilfunk-, Backend- oder UI-Kompetenz im Haus aufzubauen.

Die Anfrage kennen Sie. Neu ist nur, was alles dranhängt.

Sobald ein Gerät „in die Cloud" soll, hängt an der Anfrage ein komplettes Funk-, Cloud- und UI-Projekt – drei Kompetenzen, die in einem Embedded-Haus selten alle vorhanden sind.

  1. Mobilfunk

    1

    APN, Modem-AT-Kommandos, Netzauthentifizierung, Roaming. Im YUKI Module vorkonfiguriert und gekapselt – in Ihrer Firmware steht davon nichts.

  2. Backend & OTA

    2

    Gerätemanagement, TLS, Schlüsselverwaltung, signierte Firmware und sichere Update-Pfade ins Feld. Von coldwave bereitgestellt und betrieben.

  3. UI & Betrieb

    3

    Dashboards, Detailansichten, Alarme, Auswertung. Ab Werk als Web-UI vorhanden – oder über offene APIs an Ihr eigenes Frontend.

Im YUKI Module steckt diese komplette Schicht – als ein Bauteil auf Ihrer Platine.

Sie bleiben bei dem, was Sie können: Gerät, Elektronik, Firmware. Den Rest setzen Sie als Komponente auf das Board.

Ein Footprint auf der Platine – die ganze Cloud dahinter

Sie binden ein einziges Modul über UART ein. Alles oberhalb dieses UART ist bereits gebaut und wird von coldwave betrieben. Ihre Firmware schreibt und liest Werte – den Weg in die Cloud übernimmt das Modul.

Was Sie bauen — Ihre Kernkompetenz

Was mitkommt — coldwave liefert & betreibt

Gerät, Gehäuse & Mechanik

Sensorik, Aktorik, Steuerungslogik

LTE-M- bzw. LTE-Cat1bis-Funkanbindung

SIM & Konnektivität, vorkonfiguriert

Firmware auf Ihrem eigenen MCU

Eine UART-Anbindung ans Modul

Sichere Übertragung & Schlüsselverwaltung

OTA-Updates & Gerätemanagement

Freigabe des Endgeräts

Cloud-Speicher (EU) & fertige Web-UI

REST-, MQTT- & WebSocket-APIs

Ein Modul, zwei Funkvarianten, ein Stack

Direkt integrierbar
Cloud-ready ab Werk
Fernwartbar via OTA

Abmessungen 48 × 30 × 5,1 mm
MCU Silicon Labs EFR32MG26 · ARM Cortex-M33 · 512 kB RAM · 3200 kB Flash
Funkmodem LTE-M: Quectel BG77 · LTE-Cat1bis: Quectel EG915Q-EU
GPIOs 36 (davon mind. 21 frei)
Schnittstelle 1 × UART (TLV-Protokoll) · BLE · GNSS (LTE-M)
Betriebstemperatur −20 °C bis 65 °C · Schutzklasse III

Was Ihr Team tatsächlich anfasst: ein UART.

Kein Funk-Stack, kein Cloud-Betrieb, kein Frontend. Die Anbindung ist bewusst schlank – und vollständig dokumentiert.
  • Binäres TLV-Protokoll über UART – kompakt, für ressourcenbeschränkte MCUs ausgelegt.


  • Fertige C-Bibliothek yuki_module_client.c/.h kapselt das Protokoll; ein Python-Client für Bring-up und Debugging liegt bei.


  • Initialisieren, Werte per SET schreiben, Callback bei eingehenden Werten – mehr braucht die Anbindung nicht.


  • Parameter-IDs vergeben Sie frei. 0x1234 wird in der Cloud zu „Batteriespannung" – ohne starres Schema in Ihrer Firmware.


  • Kein APN, keine AT-Befehle, keine Netzauthentifizierung in Ihrem Code.

yuki_module_client.h
/* 1 · Schnittstelle registrieren */
YukiModuleInterface iface = {
    .ctx     = uart_ctx,
    .read    = uart_read_fn,
    .write   = uart_write_fn,
    .handler = on_value_changed,
};

yuki_module_init(&iface, NULL);

/* 2 · Callback bei eingehenden Werten */
void on_value_changed(
    id, type, read_only, data, len);
Befehl
Typ
Funktion
CMD_SET0x04Wert ans Modul übergeben
CMD_SYNC0x05Wert mit Cloud abgleichen
CMD_GET_LTE_QUALITY0x0ESignalqualität (1...5)
CMD_GET_CLOUD_CONNECTED0x10Backend-Verbindung (0/1)

Zwei Funkvarianten, ein Integrationsmodell

Gleiche Bauform, gleicher MCU, gleiche UART-Anbindung, gleicher Cloud-Stack. Sie wählen die Funkvariante pro Kundenprojekt – ohne Ihre Integration neu zu lernen.

EIGENSCHAFT
YUKI LTE-M

stromsparend · lokal/mobil

YUKI LTE-Cat1bis

weltweit · höhere Bandbreite

FunkmodemQuectel BG77Quectel EG915Q-EU
StärkeAuf niedrigen Energiebedarf optimiert; ideal für verteilte oder mobile AssetsNutzt reguläre LTE-Netze – auch dort, wo LTE-M nicht ausgebaut ist
DatenrateSchmalbandig, telemetrieorientiert≈ 10 Mbit/s ↓ · 5 Mbit/s ↑
BLE (lokale Konfiguration)JaJa
GNSS (GPS/GLONASS/Galileo)Ja
AntennenuFL LTE + uFL GNSS (intern, optional extern)uFL LTE
Eingangsspannung3,3 V DC3,3 V + 5 V DC
Typisches EinsatzbildLow-Power-Monitoring, Standortbezug, NahbereichInternationale Rollouts, größere Nutzlasten
Identisch48 × 30 × 5,1 mm / EFR32MG26 · Cortex-M33 / 36 GPIO (≥ 21 frei) / UART-Integration / −20 … 65 °C / Schutzklasse III / gleicher Cloud-/OTA-/API-Stack

Die Oberfläche: fertig, selbst gebaut – oder von uns gebaut

Am Ende will Ihr Endkunde meist eine eigene, gebrandete Ansicht. Es gibt drei Wege dorthin – und in jedem Fall fließen die Daten dorthin, wo sie gebraucht werden.

  1. WEG 1 · Fertige Web-UI

    1

    Sofort nutzbar: Geräte-Detailansichten, Auswertungen, Alarme und Konfiguration über die Coldwave-Web-UI – ab dem ersten Gerät, ohne eigene Entwicklung.

  2. WEG 2 · Eigenes Frontend

    2

    Sie oder Ihr Kunde bauen die Oberfläche selbst – über dokumentierte REST-, MQTT- und WebSocket-APIs. Volle gestalterische Freiheit und eigenes Branding. Doku, Beispielprojekte und Application Developer Guide liegen bereit.

  3. WEG 3 · UI als Dienstleistung

    3

    Kein Frontend-Team? Wir entwickeln die kundenspezifische, gebrandete Oberfläche für Sie – als Dienstleistung. So liefern Sie eine vollständige Lösung an Ihren Kunden, ganz ohne eigene UI-Entwicklung.

Nicht nur angebunden – betreibbar

Aus dem integrierten Modul wird kein bloßer Datenpfad, sondern eine betreibbare Lösung: 
überwachen, konfigurieren, aktualisieren – ab dem ersten Gerät im Feld.

Offline-Puffer

Bei Verbindungsabbruch puffert das Gerät lokal – als Richtwert rund 2.000 Datenpunkte je Gerät.

EU-Hosting

Verarbeitung und Speicherung in der EU, 12 Monate Datenhaltung im Standard – projektspezifisch verlängerbar.

Offene Integration

REST, MQTT und WebSocket binden Daten in das System Ihres Kunden ein – oder speisen ein eigenes Frontend.

Fertiges Dashboard

Geräte-Detailansichten, grafische Auswertungen, Standortverlauf, Alarme und Konfiguration – ohne eigenes Frontend.

Updates im Hintergrund

Modul-Firmware wird vom Hersteller über Mobilfunk aktualisiert – transparent, ohne Eingriff Ihres Teams oder des Endkunden.

Monitoring & Alarme

Zustände, Messwerte und Ereignisse zentral – unabhängig vom Standort des Geräts, weltweit in Echtzeit.

Daten fließen so oder so in Kundensysteme:

Unabhängig vom gewählten UI-Weg lassen sich Telemetrie, Zustände und Ereignisse über REST, MQTT oder WebSocket direkt an bestehende Systeme Ihres Kunden weiterleiten – ERP, Leitstand, eigenes Backend oder Data-Lake. Die Coldwave-Cloud bleibt die zentrale Datenquelle; die Weitergabe definieren Sie über Schnittstellen.

Typische Richtwerte · projektspezifisch

Konkrete Werte hängen von Netzsituation, Datenmodell und Projektkonfiguration ab.

Datenpunkt-Durchsatz (Mobilfunk) bis 200 DP/min · Richtwert LTE-M
Datenpunkt-Durchsatz (WLAN/Ethernet) > 10.000 DP/min · lokale/netznahe Anbindung
Gerät-zu-API-Latenz < 2 s (p95-Richtwert)
Offline-Puffer ~ 2.000 Datenpunkte / bis 10 Events je Gerät
REST-API Rate-Limit 1.000 Req/min · Standard pro Account
Datenpunkt-Größe max. 450 Byte
WebSocket-Echtzeit bis 100 gleichzeitige Verbindungen / Account
Skalierung > 1 Mio. Geräte / Account

Vom Eval-Kit zur Serie

In drei Schritten von der ersten Bewertung bis zur Serienproduktion – ohne Vorab-Commitment.

  1. Evaluieren

    1

    Eval-Kit mit vorkonfiguriertem Modul, aktiver SIM und Plattformzugang. Läuft per USB am Rechner – ohne Einbau. Über den Python-Client Werte schreiben und lesen, parallel via REST-API und Web-UI prüfen.

  2. Integrieren

    2

    Das Modul ins eigene Gerätedesign übernehmen oder das Embedded-SDK direkt in die bestehende Firmware einbinden. coldwave unterstützt bei Layout, Antennenfragen und Schnittstellendefinition.

  3. Skalieren

    3

    Nach Freigabe des Gerätedesigns stehen Module in Serienstückzahlen bereit. Gerätemanagement, Monitoring und Updates laufen über die Plattform – ab dem ersten Gerät im Feld.

Belastbar genug, um es Ihren Kunden zu versprechen

Sie geben ein Versprechen weiter – die Basis muss tragen. Diese Punkte sind Teil der coldwave-Architektur.

Ehrlich an dieser Stelle:

Das Modul reduziert den Aufwand, ersetzt aber keine Gesamtsystem-Konformitätsbewertung.  Die Konformität des fertigen Geräts verbleibt beim Hersteller bzw. Inverkehrbringer – also bei Ihrem Kunden oder bei Ihnen.  Wir liefern die technischen Bausteine und Nachweise dafür.

Zertifizierung vereinfacht

Relevante Funk-, EMV- und Sicherheitsdaten sowie Integrationsnachweise – u. a. im Umfeld EN 301 489, EN 301 908, EN 300 328, EN 62368-1. Das reduziert den RED-Aufwand.

Langlebigkeit

Hardware auf mehrjährige Produktlebenszyklen ausgelegt. Änderungen an Komponenten oder Fertigung werden rechtzeitig kommuniziert.

Sicherheitsupdates

Sicherheitsrelevante Updates über die vorgesehene Produktlebensdauer – Modul-Firmware, Kommunikationsstack, OTA und Backend. Kritische Lücken priorisiert.

Stabile, versionierte APIs

REST, MQTT und WebSocket sind versioniert. Inkompatible Änderungen werden vermieden; falls nötig, mit definierten Übergangsphasen.

Support & Beispiele

Technischer Support für Hardware-, SDK- und API-Integration, Dokumentation und Beispielprojekte. Optionale Pakete mit definierten Reaktionszeiten.

Klare Aufgabenteilung

coldwave liefert Kommunikation, OTA und die Nachweise für Funk/Kommunikation. Gerätekonstruktion, Safety und Freigabe bleiben bei Ihnen bzw. Ihrem Kunden.

Häufige Fragen

Setzen Sie die ganze IoT-Cloud auf Ihre Platine – als ein Bauteil.

Fordern Sie ein Eval-Kit an und prüfen Sie die ganze Kette an Ihrem Schreibtisch. Oder klären Sie im technischen Erstgespräch, wie das Modul in ein konkretes Kundenprojekt passt.

Integration

Sie integrieren das Modul, die Kundenbeziehung bleibt bei Ihnen. Auf Partner- und Mengenmodelle sprechen Sie uns gern an.